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 Bali - Mutter aller Tempel 

 An der Flanke des Vulkans Agung, den die Balinesen als Sitz der Götter und symbolischen Mittelpunkt des Universum ansehen,   liegt Pura Besakih, die heiligste der balinesischen Sakralanlagen. Als Mutter aller Tempel ist er das Zentrum des religiösen Lebens   auf Bali und wird von allen Anhängern der Hindu-Dharma-Religion verehrt.

 Vor dem Massiv des balinesischen Olymp breitet sich ein weitläufiges Areal aus, das sich in drei Hauptheiligtümer und 30   Nebentempel mit insgesamt rund 200 Bauwerken gliedert. Der Zutritt zu den inneren Bezirken der Tempelheiligtümer ist nur den   Mitgliedern der hindu-balinesischen Glaubensgemeinschaft gestattet, aber auch der Blick über die niedrigen Mauern ist   eindrucksvoll.

 Weitere Tempel 

 Pura Ulum Danu Bratan

 Pilger für die Reisbauern.

 Sehr malerisch liegt dieser Tempel am Westufer des Bratan-See. Hier bringen Reisbauern, der Göttin der Seen und Flüsse, Opfer   dar und bitten sie weiterhin mit reichlichem Nass zu versorgen.

 Pura Tanah Lot der "Wassertempel" 

 Ein optischer Höhepunkt ist auch der Tempel Pura Tanah Lot, der sehr eindrucksvoll auf einem imposanten Felsen im Meer steht   und den Meeresgott Baruna geweiht ist. In einer Höhle am Fuße des Tempels entspringt eine im Meer liegende Süßwasserquelle,   die als heilig gilt und ständig von Priestern bewacht wird.

 Gegenüber, am Festland gelegenen Klippen, befinden sich weitere vom Wasser ausgespülte Höhlen. Dort Nisten schwarz-weiß   gebänderte heilige Seeschlangen. Es sollen die Nachkommen der Urschlangen und Wassergötter Antaboga und Basuki sein. Die   beiden Schlangengötter gelten als Wächter des Tempels.

 Den Sonnenuntergang beim wohl berühmtesten Meerestempel in Bali sollte man nicht verpassen. Das Spektakel zählt als   faszinierendes Naturschauspiel.

 Pura Taman Ayun Balis 

 Pura Taman AyunBalis

 zweitgrößter Tempelkomplex wurde 1634 errichtet. Der Tempel Pura Taman Ayun ist wohl einer der schönsten Heiligtümer der   Insel. Man kann einen guten Eindruck von der klaren Gliederung eines typischen balinesischen Tempels erkennen. Taman Ayun   bedeutet „schwimmender Garten“, da es künstliche Wassergräben gibt, welche die Götter bei Tempelfesten gern als Badeplatz   aufsuchen.