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 Rotes Meer - Hotel The Three Corners Fayrouz 

 ANKUNFT:

 Als wir in Marsa Alam landeten, waren wir völlig überrascht. Wir hatten uns den chaotischen Flughafen von Hugada schon   vorgestellt, aber es gab absolut kein Stress, es war nicht chaotisch, nicht voll, kein langes Warten, es stank nicht nach   Knoblauch, Zwiebeln, Alkohol und es gab keine nervige Trinkgeldjäger.   Absolute Erholung, und das schon am Flughafen. Die   Fahrt zum Hotel dauerte ungefähr gefühlte 10 min.

 Hotel:

 Das Hotel The Three Corners Fayrouz Plaza Beach Resort bietet alle Annehmlichkeiten für einen schönen Schnorchel oder   Tauchurlaub im Roten Meer. 4 Sterne, all-inclusive, absolute Reinlichkeit, gutes Essen, gute Unterhaltung, einen schönen breiten   Strand und ein sehr gutes Hausriff.

 Wir waren jetzt im November 2013 zum zweiten Mal in diesem Hotel, und das hatte mehrere Gründe. Zumal war das Essen sehr   gut, das Personal hervorragend und sehr freundlich und es gab keine Trinkgeldjäger.

 Die Hotelanlage ist super, gepflegt und mit sehr viel blühenden Sträuchern, Kakteen und mit vielen anderen Arten bepflanzt. Wir   hatten einen Zweier-Bungalow mit Meeresblick und einer wunderschönen Bepflanzung vor der Terrasse.

 Die Räumlichkeiten sind aber schon etwas in die Jahre gekommen, doch die Sauberkeit hat gestimmt. Das tat aber uns nichts ab,   denn wir wollten unser Urlaub sowieso am Strand oder an der Riffkannte verbringen.

 Essen und Trinken.

 Jeden Abend ein anderes Themenbuffet, dass ist schon mal Klasse. Essen war für ägyptische Verhältnisse sehr gut, wer hier   meckert muss schwer verwöhnt sein. Wir haben in einem 5***** Sterne Hotel schon richtig schlecht gegessen. Essen und   Getränke hatten immer die richtige Temperatur. Es gab viele verschiedene Fleisch- und Fischgerichte. Vor allem wurden frisch   geschnittene Salate reichlich geboten. Optisch sah das Büfett richtig gut und sortiert aus, auch auf die kleinsten Details wurde   geachtet.

 Unterhaltung:

 Jeden Abend gab es ein Unterhaltungsprogramm, ob auf der Lobbyterrasse oder in der kleinen Arena am Strand. Es kam auf   keinen Fall Langeweile auf. Selbst an der Poolbar hatten uns die Barleute freundlich Unterhalten, obwohl sie stellenweise   ziemlichen Stress hatten.

 Geburtstag 

 Sehr seltsam, wie sie recherchiert haben, um herauszubekommen, wer ich bin. Am Morgen kam ein Manager und befragte mich   welcher Tisch am Abend reserviert werden sollte, um ihn etwas festlich zu dekorieren. Es sollte außerdem noch eine kleine   Geburtstagstorte geben.

 Am Abend dann die Überraschung. Unser reservierter Tisch war mit Unmengen von Blütenblättern dekoriert. Wir nahmen unser   Abendessen ein und sollten dann noch ca.30-40 min warten. Uns wurde nicht langweilig, da wir ständig mit Getränken versorgt   wurden.

 Nach dieser Warteschleife kam das Unerwartete. Eine Gruppe von ca. 10 Hotelmitarbeiter und Animateure kamen schon von   weiten singend und trommelnd auf unserem Tisch zu und gaben mir ein 5-minütiges Ständchen.

 Das hat mich schon gewaltig beeindruckt, da ich in meinen ganzen Urlaubsreisen so was noch nicht erlebt habe.

 Schnorcheln 

 Das Riff direkt vor dem Hotelstrand besteht aus einem Innenriff und aus einem Außenriff. Das Innenriff können   Schnorchelanfänger oder die keine Wellen oder Strömungen mögen, nutzen. Außerdem ist das Innenriff nicht so kristallklar wie   das Außenriff.

 Zweimal oder dreimal pro Tag sind wir jeweils ein bis zwei Stunden geschnorchelt und es wurde nie langweilig. Immer wieder   entdeckten wir neue Korallenformationen, riesige Schildkröten und eine Unmenge verschiedene bunte Fische.

 Zudem hatten wir bei dieser Flora manchmal das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Den Korallengrund konnte man   stellenweise mit einer sehr gepflegten Grünanlage mit herrlichen Blumensträußen vergleichen.

 Mit Worten lässt sich das nicht beschreiben, man muss es einfach selber erleben.

 Fazit: absolut empfehlenswert

 Strand 

 Der Strand besteht aus schönem hellem Korallensand, aber das Riff reicht leider bis dorthin. Badeschuhe nicht vergessen! Baden   ist daher nicht möglich, da   das  Wasser höchstens Kniehoch oder min. bis zum Knöchel geht. Aber das soll ja den Badespaß   nicht vermiesen, man geht einfach den Steg ca. 100 m entlang,   bis zum ersten Einstieg. Ab da kann das Badevergnügen   beginnen, oder Schnorchelanfänger können dort ihre ersten Erfahrungen sammeln.

 Das Einzige, was mich wirklich genervt hatte, waren die russischen und italienischen Strandlieger. Sie sorgten immer für eine   extrem laute Unterhaltung, obwohl   sie keine zwei Meter auseinander gelegen oder gesessen hatten. Zum Glück gab es genügend   Liegen, viel weiter weg, wo man die Ruhe und das Meeresrauschen genießen konnte.

 Was ich auch supertoll fand war die Strandbar, natürlich mit einer aufmerksamen und flotten Bedienung die nicht auf   Trinkgelder aus waren. Man konnte sich im Laufe des Tages mit allen möglichen Getränken und Speisen versorgen. Es wurde   jeden Tag gegrillt und wer Lust hatte, konnte gleich dort sein Mittagsmahl einnehmen.

 Wer Lust zum Tauchen hat, es gibt hier am Strand auch ein Divecenter. Auch Quadtouren oder Kamel- und Pferdereiten und   viele andere Unterhaltungen werden noch angeboten.

 Ich kann nur sagen, hier wird nicht für Langeweile gesorgt!

 Ausflug 

 Das Geld für den Schnorchel-Ausflug kann man sich direkt sparen, da es in die Nähe zu unserem Hotel geht. Da kann man zu   Fuß die zwei Kilometer am Strand entlang laufen und dann zu diesem wunderbaren Riff schwimmen.