Die Sankt Beatus Höhlen befinden sich oberhalb des Thuner Sees im Kanton Bern bei dem Ort Beatenberg. Durch die Höhlengänge rauscht ein Bach, der nach dem Höhlenaustritt in mehreren Wasserkaskaden herunterstürzt. Bereits der Aufstieg durch die Parkanlage mit Blick auf den Thunersee und dem herabstürzenden Wasserfall ist ein Erlebnis.
Am Höhleneingang gibt es eine prähistorische Siedlung und die Zelle des heiligen Beatus zu besichtigen. Das Innere der Höhle ist bis in 1 km Tiefe beleuchtet und für Touristen freigegeben, die leicht begehbaren Wege führen an unterirdische Wasserfällen und an Grotten mit Stalagmiten und Stalaktitenformationen vorbei. Insgesamt sind vom weit verzweigten Höhlensystem bis heute ca. 14 km erforscht. Der Besuch der Beatus Höhlen sind nur in geführten Gruppen gestattet, wobei der Begleiter den Gästen die Sehenswürdigkeiten zeigt und entsprechende Erklärungen abgibt. Die Führung dauert ca. 1 Stunde.
Wer gut zu Fuß ist, kann den heute noch gut erhaltenen, teilweise noch ursprünglichen Pilgerweg nehmen. Er führt von Interlaken nach Sundlauenen und dort durch üppige Wälder über steinige Felsentreppen oberhalb des Thunersees direkt zu den Beatus Höhlen. In der Nähe des Höhleneingangs befinden sich die Ruinen der einstigen Pilgerherberge.
Die Gondelbahn bringt Sie bequem auf die Sonnenterrasse Marbachegg. Zwischen der Schrattenfluh und dem markanten Schybengütsch und dem Hohgant bietet sich ein großartiges Panorama mit einem fantastischen Rundblick über einen Teil der UNESCO Biosphären Entlebuch und den Berner Alpen.
Die beliebte Wanderung führt entlang der Schrattenfluh hinunter zu dem legendären Landgasthof Kemmeriboden-Bad. Sie können die Wanderung auch bereits in Marbach starten und auf die Marbachegg marschieren. Von der Marbachegg (Lochsitenberg) nach Ober Lochsitli, Richtung Wittenfären - Chadhus.