Kanarische Inseln - Teneriffa
Mit einer Fläche von etwa 2.000 Quadratkilometern ist Teneriffa die größte der Kanarischen Inseln. Sie gilt bei vielen Kennern der Kanaren als die vielleicht schönste und abwechslungsreichste der Kanareninsel, auf jeden Fall zeichnet sie sich aber durch eines der besten und ausgeglichenen Klima auf der ganzen Welt aus.
Wie der gesamte Archipel besteht es aus vulkanischem Ursprung und ist 300 km von der afrikanischen Küste entfernt. Der sich in der Mitte der Insel erhebende Pico del Teide, ist mit 3715 m der höchste Berg der Kanaren. Teneriffa stellt wegen seiner landschaftlichen Kontraste und vielfältigen Naturschönheiten sicherlich die reizvollste Kanarische Insel dar.
Teneriffa vereint eine große Vielfalt von verschiedenen Landschaften. Der Süden, ist schon fast wüstenhaft trocken. Durch dieses Klima finden sich dort vor allem die Urlauber, welche die Strände von Teneriffa genießen. Es gibt in der Gegend von San Lorenzo, Adeje und Arona wunderschöne Wanderziele in wild zerklüfteten Barrancos und über einsame Bergpfade zu erreichenden Aussichtsgipfel mit grandiosem Panoramablick über Teneriffas Süden.
Barranco de Masca - diese Schluchtenwanderung ist
einzigartig auf Teneriffa. Auf einer Wanderung durch die
Schlucht zum Atlantik trifft man auf eine
faszinierende Pflanzenwelt. Das genaue Gegenteil ist der
fruchtbare Norden von Teneriffa. Dort liegen in den
niederen Höhen vor allem Bananenplantagen. Es gibt dort jede
Menge Möglichkeiten zum Wandern. Der Höhepunkt
eines jeden Wanderers und Naturfreundes aber bildet die
Caldera mit dem Teide, im Zentrum von Teneriffa. Mit über 2000
m Höhe bildet sie fast einen Kessel um den Teide
herum, in dem man sehr gut wandern kann.
Teneriffa bietet für jeden Naturfreund und Wandertyp
etwas Besonderes.
Eine der sensationellen und bekanntesten Wanderungen Teneriffas beginnt in Masca. Ein 3-stündiger Abstieg führt durch die Masca-Schlucht (Barranco de Masca) bis hinunter zum Meer. Von dort aus kann man sich mit einem der Ausflugsboote, die dort anlegen, nach Los Gigantes schippern lassen. Hartgesottene wandern in vier Stunden wieder hinauf nach Masca. Sehr anstrengende Wanderung, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt.
Schon alleine deshalb lohnt sich die Fahrt zum Vulkan.
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