Pilatus

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Touristik

Der Besuch des 2.132 Meter hohen Berges Pilatus in der Schweiz ist Pflicht für Reisende in Luzern. Die anspruchsvolle Wanderung lohnt sich ganz besonders.

Als nördlichster Ausläufer der Alpen erhebt sich der Pilatus markant und unverwüstlich über dem Vierwaldstätter See in der Schweiz. Für die Einwohner von Luzern und der Umgebung ist er ein alltäglicher Begleiter, doch auch viele Touristen hören den Ruf des Berges hier besonders laut. Wem aber die Seilbahn oder die Zahnradbahn zu einfach sind, der kann auch einfach zu Fuß auf den Pilatus wandern.

Der Luzerner Hausberg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Die Pilatusbahn, die steilste Zahnradbahn der Welt, führt mit einer maximalen Steigung von 48 % von Alpnachstad nach Pilatus-Kulm auf 2,073 m Höhe.

Von Luzern her ist der Berg mit einer Panorama-Gondelbahn von Kriens Krienseregg Fräkmüntegg und einer Luftseilbahn Fräkmüntegg-Pilatus erschlossen. Dies ermöglicht eine eindrückliche Rundreise von Luzern auf den Pilatus (Seilbahn oder Wanderung), danach mit der Zahnradbahn nach Alpnach und via Dampfschiff aus der Jahrhundertwende zurück nach Luzern. Beliebt ist auch der Zustieg vom Eigenthal und die Überschreitung der Kette. Dabei können z. B. die sagenumwobenen Orte des ehemaligen Pilatussees oder das Mondmilchloch besichtigt werden. Dem Besucher bietet sich auf der Spitze eine Rundsicht über den Vierwaldstättersee.

Auf und an dem Pilatus können zahlreiche Sportarten ausgeübt werde, wie Gleitschirmfliegen, Schlitteln, Wandern, Klettern (im Fels und in einem Seilpark), Mountainbiken und Rodeln auf einer Sommerrodelbahn. Die Spitze des Berges wird während einigen Nächten beleuchtet. So ist der Berg auch nachts eine Attraktion hoch über der Leuchtenstadt Luzern.


Wandern

Es gibt eine ganze Reihe Möglichkeiten Luzerns Hausberg zu erklimmen. Das Höhenziel, das Tomlishorn als höchster Gipfel des Pilatus, liegt bei 2.132 Meter. Eine Tafel an der Bergbahn von Luzern informiert über alle Optionen und auch über wetterbedingte Sperrungen. Die Wege sind alle gut ausgebaut und sehr gut beschildert.

Die gesamte Wanderung auf den Gipfel dauert etwa sieben Stunden. Wer so viel Zeit oder auch Kondition nicht hat, kann sich auch auf eine oder zwei Etappen beschränken und ansonsten die Seilbahn nutzen. Die Zwischenstationen der Bahn sind Kriens und Fräkmüntegg, die Endstation oben heißt Pilatus Kulm. An jeder Station kann ein- oder ausgestiegen werden.

Die unteren zwei Drittel des Pilatus sind bewaldet und mit breiten Wegen erschlossen, Picknickplätze laden zum Grillen ein. Hier unten besteht auch die Möglichkeit sich die Steigung per Fahrrad zu erkämpfen. Der Abschnitt von Fräkmüntegg zum Pilatusgipfel jedoch ist Wanderern vorbehalten.

Der Weg windet sich durch die letzten Gebiete von Höhenwald über steile Wiesen und schließlich durch ein Geröllfeld. Die wunderbare Aussicht an der Kapelle auf dem Klimsenhorn eignet sich hervorragend für eine Pause.